Geschichte

Rund 42 Jahre hat es gedauert von den ersten Gedanken zur Stadterweiterung in Bern-Brünnen bis zur Eröffnung des Freizeit- und Einkaufszentrums Westside. Ein erstes Projekt aus dem Jahre 1972 wurde ein Opfer der «Ölkrise», ein zweites mit 6'000 Wohnungen und rund 4’000 Arbeitsplätzen lehnte das Volk 1978 an der Urne ab. Nach einer Reihe weiterer Projekte sagten die Bernerinnen und Berner im Jahr 2000 «JA» zum ausgereiften Grossprojekt in Bern-Brünnen.

Zur Realisierung eines Freizeit- und Einkaufszentrums gründete die Genossenschaft Migros Aare kurz darauf die Neue Brünnen AG. Noch im selben Jahr beauftragte diese im Rahmen eines eingeladenen internationalen Architekturwettbewerbs den Stararchitekten Daniel Libeskind mit der Realisierung des heutigen Projekts. Seine eigenständige, visionäre Architektur und die perfekte Einbettung in die Umgebung fanden bei Fachleuten und in der Öffentlichkeit grossen Anklang.
Im August 2003 erteilte der Regierungsstatthalter die Baubewilligung für das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside, rund acht Monate später folgte dann die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion und im Dezember wurde sie auch vom kantonalen Verwaltungsgericht bestätigt. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts wurde jedoch ans Bundesgericht weitergezogen. Dieses wies die Beschwerde im Juni 2005 ab.

Mit dem Spatenstich im Herbst 2005 konkretisierte sich die grösste private Baustelle der Schweiz. Nachdem im Frühling 2006 die Bauarbeiten zur Autobahnüberdeckung abgeschlossen wurden, legte die Neue Brünnen AG zusammen mit Daniel Libeskind bereits am 28. April 2006 den Grundstein für das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside. Im September 2007 wurden der Rohbau und im Februar 2008 praktisch alle Verträge mit den Mietern abgeschlossen. Im April 2008 starteten die Arbeiten am Innenausbau. Am 8. Oktober 2008 wurde das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside feierlich der Öffentlichkeit übergeben.